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Studio Siegen
Nachrichten
Die 300 Mitarbeiter des Thyssen-Krupp Federnwerks in Olpe könnten bald einen neuen Arbeitgeber haben. Nach Informationen des Betriebsrates laufen Gespräche mit der süddeutschen Max-Aicher Unternehmensgruppe. Sie will die drei europäischen Standorte der Federn-Sparte übernehmen, nicht aber die Betriebe in Amerika und Asien. Das sieht der Olper Betriebsrat Bernd Döppeler kritisch: seiner Meinung nach sollte ein Unternehmen gerade in der Automobilindustrie global aufgestellt sein.
Studierende der Universität Siegen können ihr Studium jetzt leichter planen: Auf dem Uni-Campus in Siegen-Weidenau wird um 12 Uhr das neue "Student-Service-Center" eröffnet. Alle wichtigen Ansprechpartner für Fragen rund ums Studium sitzen hier jetzt unter einem Dach. Dazu gehören zum Beispiel das Studierenden-Sekretariat, das Prüfungsamt und die Studienberatung. Der rund 3,5 Millionen Euro teure Neubau wurde vor allem aus Studiengebühren finanziert.
Die Mitarbeiter der Märkischen Kliniken kämpfen für den Erhalt ihrer Krankenhäuser und sagen dafür jetzt ihr großes Mitarbeiterfest ab. Es wurde nämlich bekannt, dass die Kliniken im vergangenen Jahr ein Minus von fünfeinhalb Millionen Euro gemacht haben. Der Betriebsratsvorsitzender der Märkischen Kliniken sagte, dass viele Mitarbeiter der Meinung sind, dass in dieser wirtschaftlichen Situation, kein Mitarbeiterfest stattfinden sollte. Die Belegschaft will damit ein Zeichen setzen. Auf dem Mitarbeiterfest werden sonst einmal im Jahr die Beschäftigten für ihr großes Engagement ausgezeichnet.
Viele CDU-Mitglieder in Südwestfalen wollen sich noch nicht festlegen, wer die Landespartei zukünftig als Vorsitzender führen soll. Auch bei der Jungen Union in Südwestfalen wird darüber diskutiert und gestritten. Weitgehend einig ist sich der Nachwuchs der Union darin, dass es ein NRW-Landespolitiker sein soll. Am häufigsten werden die Namen des Fraktionschefs und dessen Stellvertreters genannt.
Noch ist unklar, ob der Siegener CDU-Politiker Jens Kamieth über die Landesliste seiner Partei doch noch in den Landtag einzieht. Es wird erwartet, dass außer dem zurückgetretenen Parteivorsitzenden Norbert Röttgen auch seine Staatssekretärin auf ihr Landtagsmandat verzichtet und mit Röttgen nach Berlin geht. Damit würden zwei Listenplätze frei und so auch der Weg für Kamieth nach Düsseldorf. Auf der CDU-Fraktionssitzung gestern in Düsseldorf wurde darüber aber nicht gesprochen. Das Direktmandat hatte Kamieth bei der Wahl am Sonntag an seine SPD-Kontrahentin Tanja Wagener abgeben müssen.